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Freitag, 30. Juli 2010

Verkabelung / Hintergrundbeleuchtung am MIP

Heute Abend habe ich wieder einmal den Lötkolben im Keller geschwungen. Auf dem Programm stand die Verkabelung einiger Schalter am MIP (MAIN PANEL DUs / LOWER DU / LIGHT Test und  ANNUNCIATOR) auf der linken Cockpitseite vom PIC.

Die Panels (Blenden) sind von OPENCOCKPITS. Ebenso die Drehknöpfe im 737-Style, welche ich selber farblich noch etwas modifiziert hatte. Schalter und Kabel vom Elektrofachgeschäft.


2 Kippschalter (on/off/on) sowie 2 Rotary-Switches 30° wurden montiert und verkabelt. Die Kabel führen einzeln zur I/O-Karte BU386X. Via FSUIPC lassen sich dann die einzelnen Input-Signale einer Funktion im FSX bzw. in der Software von Project Magenta zuordnen. 

Die Lötstellen habe ich jeweils mit einem Schrumpfschlauch gesichert, damit keine Kurzschlüsse entstehen können.
Die Panels sind aus Plexiglas mit einer grauen Lackierung in der Farbe RAL 7011. Dadurch sind sie von hinten mittels LED's beleuchtbar. Solche habe ich im Internet bestellt und anschliessend auch gleich eingebaut. Dazu musste zuerste das MIP mit Säge und Feile bearbeitet werden, denn die Aussparungen für die Beleuchtung musste ausgeschnitten werden, damit am Schluss das Licht von hinten auf die Tamplets-Panels scheinen kann. Die LED-Stromspeisung erfolgt via einer 12Volt Ringleitung hinter dem MIP.



Auf dem Bild unten ist die linke MIP Seite nunmehr praktisch fertig verkabelt,  inkl. Hintergrundbeleuchtung. Im Vergleich dazu die noch dunklen Panels auf der FO-Seite. Sobald ich mir wieder einige Meter Kabel besorgt habe, wird auch diese Seite fertig gestellt. Aber zuerst muss der Lötkolben- und vor allem mein verbrannter Daumen wieder abkühlen... 
  
Bis zum nächsten Mal...

Samstag, 17. Juli 2010

Glare Shield / MIP Hintergrund Abdeckung


Vom Baumarkt habe ich eine 4mm PVC-Kunststoffplatte gekauft und damit die Glare Shield Abdeckung links und rechts am MIP gefertigt. Diese besteht aus total vier Elementen. Je zwei links und zwei rechts im Cockpit.

Das Material ist formbar und lässt sich mit der Stichsäge gut ausschneiden. Mit Heissluft können die Elemente in die endgültige Form 'gebogen' werden. Nach dem Auskühlen behalten diese ihre endgültige Form.


Hier der 1. Teil der Hintergrund-Abdeckung am MIP links unterhalb EFIS und SIXPACKS. Das PVC-Teil wurde mit Farbspray  RAL 7005 eingefärbt und montiert.

Nach dem gleichen Prinzip erfolgte die Herstellung des 2. Teil. Mittels einer Papierschablone wurden die Masse auf die PVC-Platte übertragen, ausgeschnitten, geformt und eingefärbt.

Fertig montiert sieht die linke Glare Shield-Abdeckung ganz passabel aus. Die Ecken und Kanten sind verschwunden. Die Sicht auf die Instrumente (ND-Anzeigen) wirkt dadurch ruhiger.  
Die rechte Seite wurde ebenfalls hergestellt und montiert. Wieder ein kleiner Schritt in Sachen Optik nach dem Motto: as real as it gets...



Freitag, 9. Juli 2010

Bald wird wieder in die Hände gespuckt...

Wie die interessierten Leser unseres Blogs wohl festgestellt haben, standen unsere Bauarbeiten während einer längeren Zeit praktisch still. Bedingt durch das schöne Wetter und Fussball-WM stand unsere B737 mehrheitlich im kühlen Hangar. Der Streik ist aber bald vorbei. Die Arbeiten werden durch die HB-W266-Crew demnächst wieder aufgenomme. Also, bald wird wieder in die Hände gespuckt. Geplant ist der Bau des Cockpitdaches mit dem Overhead-Panel. Eine Menge Arbeit wartet also auf uns. Wir freuen uns schon jetzt auf die bevorstehenden Herausforderung.
Um Euch die Zeit bis dahin etwas zu überbrücken, haben wir ein paar Impressionen unseres Projektes zusammengestellt. Also, viel Spass und bis bald...
   

Samstag, 29. Mai 2010

Throttle Quadrant

Eine zentrale Einheit in jedem Cockpit bildet der THROTTLE QUADRANT. Der TQ bildet die Einheit zur Steuerung der Triebwerke / Klappen / Trimmung sowie weiterer wichtiger Steuerelemente. Bis anhin dienten dazu zwei SAITEK Konsolen, welche ich zuerst eigentlich selber zu einem TQ umbauen wollte. Nunmehr habe ich mich aber für ein Fertigprodukt der Marke REVOLUTION-SIMPRODUCTS http://www.revolution-simproducts.com/ entschieden. Wohl etwas der 'einfachere' und auch teurere Weg. Dafür erhalte ich aber ein Kernstück mit maximal realer Optik und Funktionalität.


Nach einer 4-wöchiger Lieferfrist ab Bestellung ist das Produkt gestern via UPS aus PARIS endlich angekommen.  

Alle Schalter und Hebel am TQ sind voll funktionstüchtig, wie in einer Original 737-800. Solide gefertig aus Aluminium und Kunststoff. Fix-fertig verkabelt. USB-Anschluss zur Programmierung über FSUIPC, sowie 12 Volt für die Hintergrundbeleuchtung.











Der TQ ist voll hintergrundbeleuchtet und sieht deshalb vor allem im abgedunkelten Flightdeck wirklich erstklassig aus. Später schliesse ich an die 12 Volt noch ein Potentimeter an, damit der TQ 'gedimmt' und den vorhandenen Lichtverhältnissen angepasst werden kann.
Der TQ im Flugbetrieb in einer ersten Testphase. Die Programmierung via FSUIPC gestaltet mir aber noch einige Schwierigkeiten. Dies vor allem wegen vorhandenen Doppelbefehlen in der Flusi-Configuration der anderen I/O-Karten. Da gibt's noch einiges zu tun. Zum Glück ist Wochenende und Regen in Sicht...



Dienstag, 25. Mai 2010

Baupläne / Masse Homecockpit B737-800 - How to do

Immer wieder werde ich nach den Bauplänen für mein Projekt gefragt. Fix-fertige Baupläne für ein solchen Vorhaben in Form einer 'Bauanleitung von A bis Z' existieren meines Wissens nicht. Wäre ja auch irgendwie schade, finde ich. Jeder Simbuilder (wie ich) sind begeisterte Flusifans die über den PC-Status mit Joystick und Kopfhörer hinausgewachsen sind. Jeder hat zu Beginn seine eigenen Ideen und Vorstellungen über Umfang und Funktionalität seines Cockpits, abhängig vom verfügbaren Platz (ich habe zum Glück einen grossen Hobbyraum), Infrastruktur (Werkstatt etc.), finanzielle Mittel, Zeit und  Ausdauer... Wir sind also am Anfang alles Einzelkämpfer und wachsen mit dem Projekt beim Erfahrungsaustausch und Infobereitstellung (so wie hier) zu einer verschworenden Guppe zusammen.  

Die Grundlage für den exakten 1:1 Nachbau eines 737-800 Homecockpits bilden die exakten Masse. Im Internet kursieren viele Pläne mit Masseinheiten über die Cockpitkanzel. Nicht zu Letzt auch auf der offiziellen Homepage des Flugzeuherstelles von Boeing in Seattle. 

Bei meinem Bau stützte ich mich zu 70% auf die hervorragenden Skizzen und Beschreibungen von http://www.markuspilot.com/. Das gesamte Cockpit ist im Abgriff 737 Measurements in diverse Einheiten unterteilt. Die einfach gestalteten Skizzen (alle im metrischen Mass!) sind für mich als Laien durchaus klar und verständlich gefertigt. Alles Eigenheiten, die für den Nachbau mit einfachen Mitteln unerlässlich sind.



Als aktuelles Beispiel links die Skizze mit den Massen für die rechte CAPTAIN SIDE, welche ich erst kürzlich erstellt habe und im Blog eingestellt ist. 

Für die Bemalung orientiere ich mich ausschliesslich an Originalbilder aus dem Internet, welche zu tausenden 'gegoogelt' werden können.

Die exakten RAL Farben dazu sind auf div. Sites zu finden nach dem Motto: 'Wer sucht der findet'. 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Links die Skizze mit weiteren Massen für die Anfertigung des entsprechenden Elementes.
 
Weitere Unterlagen dazu sind auf der entsprechenden Homepage von http://www.markuspilot.com/ zu finden. Werden diese Skizzen und Info alle zusammengetragen, entstehen die Masse für die Endanfertigung in der hauseigenen Holz- und Metallwerkstatt.
 
 
 
 







Ohne die Unterstützung von http://www.markuspilot.com/ hätte ich wohl schon lange kapituliert und mein Projekt an den Nagel gehängt. An dieser Stelle gilt mein herzlicher Dank an den mir persönlich (noch) nicht bekannte Homepage-Betreiber 'Markus'.  

Sonntag, 23. Mai 2010

HB-W266 over the SWISS ALPS

                          
                  As Real as it gets...



























Mit der Inbetriebnahme der virtuell gebogenen 160°-Leinwand und der Fisheye-Lense liegen einem die Schweizer Alpen mit Eiger, Mönch und Jungfrau (von links nach rechts) zu Füssen! Wirklichkeit oder Traum? Nur wer es selber aus dem Cockpit sieht, weiss es mit Sicherheit.

Cockpitshell Part IV / FO SIDE

Letzte Woche hatte ich zusammen mit Nils die komplette linke CAPTAIN SIDE hergestellt (siehe Cockpitshell Part III / CAPTAIN SIDE). Nun galt es, die rechte FO SIDE spiegelverkehrt nachzubauen. Die zweite Seite war etwas einfacher herzustellen, konnte ich doch die Masse und Materialien 1:1 von der bereits fertig gestellten Konstruktion übernehmen.

(Click on picture to enlarge)











Die Herstellung der beiden Seiten waren für mich bis dato der schwierigsten und mühsamste Teile im gesamten Cockpit überhaupt. Alle Teile sind irgenwie schräg und stehen nicht im Winkel. Viel Rechen- und Geometriearbeit war gefragt. Doch nun am Schluss hat sich die Arbeit doch gelohnt. Das Feeling im nunmehr seitlich geschlossenen Flightdeck macht Spass.

(Click on picture to enlarge)












Erstmals hat man wirklich das Gefühl im Cockpit zu sitzen und nocht 'nur' vor dem MIP.

Mein nächstes Projekt - TILLER:
Die B737-800 wird am Boden beim Taxi und  Rolling mit einem sog. TILLER gesteuert. Je ein solcher TILLER befindet sich auf der CAPTAIN-, bzw FO SIDE SIDE. Dies ist eine Art kleines Steuerrad, welches direkt auf das Bugrad wirkt. Ab ca. 50 km/h wird dieses wirkungslos. Ab dieser Geschwindigkeit wird das Flugzeug nur noch mit den Pedalen über das Seitenleitwerk beim Start auf Kurs gehalten.

(Click on picture to enlarge)













Auf dem Foto die Masse eines 737-800 TILLER. Sobald Zeit und Ideen über die Materialien zum Nachbau da sind, werde ich versuchen, diese nachbauen.

(Click on picture to enlarge)








Der TILLER wird dann mit einem Dreh-Potiometer via vorhandener I/0-Schnittstellenkarte Universal Joystick Controller BU0836X und FSUIPC funktionstüchtig ans Cockpit angeschlossen.

Montag, 17. Mai 2010

Cockpitshell Part III / CAPTAIN SIDE

In den vergangenen letzten Tagen habe ich wieder einmal ein paar Stunden in meiner Hobbywerkstatt mit Kreissäge, Holzleim und Bohrmaschine verbracht. Dies teilweise bei misslichem Auffahrt-Wetter, was mir meine Arbeit wenigsten aus dieser Sicht etwas leichter gestaltete.

Auf dem Programm stand die Anfertigung der CAPTAIN SIDE. Also jene Einheit unterhalb des 1. Seitenfensters links im Cockpit.

Verwendete Materialen: Fichtenholz und MFD Platten. Gestrichen in RAL 7011 bzw. Cremeweiss gemäss Original B737-Farben. Dazu Originalmasse / Cockpit-Bauplan mit Toleranz +- 5mm.
Total Aufwand ca. 12 Stunden.

















Als Erstes erfolgte die Anfertigung des Fensterbrettes mit dem dazugehörenden Unterbaus. Hier im Rohbau nach den Schleifarbeiten vor den Malerarbeiten.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Im Bild oben links die fertige Fensterauflage, montiert auf dem unteren Fensterrahmen.
Unten auf dem Boden entsteht der Aufbau der 1. Bay zur Aufnahme der OXIGEN Mask und Einbau von diversem Equipment. Fertigung in 10mm FDM.
 
 











Aufbau der Rückwand. 



CAPTAIN SIDE fertig montiert, verspachtelt, geschliffen und gestrichen. Auf der grauen Ablagefläche erfolgt später der Einbau des entsprechenden Equipments. Zusätzlich Klemmbrett auf der Fensterablage zum Befestigen des Kartenmaterials.


So, die erste Seite ist geschafft. Viel Feinarbeit mit Schrägen und keinem einzigen 90°-Winkel. War mal wieder eine harte Runde mit etlichen geleisteten Fehlschnitten... Den Baumarkts freut's sicher. 

Die FO SIDE auf der rechten Seite wird mir wohl etwas leicher von der Hand gehen. Die Masse sind nun ja bekannt. Nun gilt es das Ganze spiegelverkehrt nochmals zu produzieren. Aber sicher nicht mehr heute... Vorerst reichts mir mit den Schreinerarbeiten.




Zur Entspannung gab's dann noch einen ausgedehnten IFR-Flug von Frankfurt nach Zürich. Einfach zum Geniessen und Einatmen von frischer Höhenluft... 

Sonntag, 25. April 2010

Cockpitshell Part II

In dieser Woche habe ich die komplette MIP-Abdeckung (Abdeckung über dem MIP bis zum Cockpitfenster) fertig gestellt sowie die Mittelsäule zwischen den beiden Cockpit-Frontscheiben nach dem Originalmass angefertigt; Zeitaufwand ca. 10 Stunden.

Die gesamte MIP-Abdeckung entstand aus total acht Teilen aus 5mm MDF-Platten. Das Mittelstück besteht aus 4 Teilen, die linke und rechte Abdeckung aus je 2 Teilen. Alle Teile haben einen separaten Neigewinkel, was die Ausmessung und Anfertigung zu einer Sisyphus-Arbeit verkommen liess. :


















Die fertigen Einheiten wurden auf der Rückseite mit einem stabilen Kunststoff-Klebeband zusammengeklebt, so dass die einzelnen Teile beweglich sind und sich so exakt in den Fensterrahme einpassen können. Hier auf dem Bild die Rückseite des 4-teilige Mittelstücks:


















Die Oberseite wurde am Schluss mit schwarzem Kunstleder überzogen. Hier zu sehen sind auch die Schrägen der einzelnen Elemente. Sicht aus wie ein Roche... oder?


















Die Mittelsäule entspricht nunmehr in der Breite den Originalmassen der B737-800. Sie wurde ebefalls mit scharzem Kunstleder eingefasst. Auf der Front angebracht eine Leiste, gespritzt im Originalton Farbe RAL 7011.  An ihr erfolgt später die Aufhängung des WETCOMPASS (manueller schwimmender Kompass). Auf dem Bild die fertige Mittelsäule (hinten) mit der neuen MIP-Verkleidung im Vordergrund:


















Oben rechts und links wurden zudem je ein Handgriff am Fensterrahmen über der Cockpit-Frontscheibe angebracht. Dieser ermöglicht das Festhalten beim Ein- und Aussteigen aus den Flugzeugsitz.



Nach getaner Arbeit gab's dann auch noch einen kurzen Sonntagsflug ab LSZH bei schönstem Frühlingswetter. Für mehr reichte die Zeit (und Geduld) nicht... 

Samstag, 10. April 2010

Schema Hardware Flightdeck

Nachfolgendes Schema bietet einen Grobüberblick mit den wichtigsten Hardware-Komponenten im Netzwerkverbund in unserem Homecockpit-Projekt:

Master PC 1 steuert PC 2-5 (Clients) im Netzwerkverbund. PC 6 dient als Server-Schnittstelle ins Internet. Die I/O Eingänge für Schalter/Rotarys/Buttons etc. erfolgen über die BUO836X-Interface-Karte. Die LED-Steuerung (Ausgänge) übernimmt LED-PHIDGHET.

Dienstag, 6. April 2010

Live Wetterradar und aktives Groundterrain im ND

Mit dem Freeware-Programm WhazzUp von PM werden im Minutentakt (oder je nach Einstellung) die aktuellsten Wetter-Satellitenbilder der US-Luftfahrtbehörde hinuntergeladen und im Programm WhazzUp auf der Weltkarte live übertragen. 

In der Bildmitte zwischen den beiden CDU's das Programm WhazzUp mit dem aktuellen Wetterbild über Zentraleuropa. Das Programm erkennt automatisch die Position des Fliegers im MSFS (hier LSZH) und zeigt das entsprechende Wettergeschehen in einem Radius von einigen hundert Meilen (!) farblich nach Meteo-Intensität an.


Das Radar-Meteobild kann bei Bedarf via Tastendruck auf der CDU (nunmehr mittels Touchscreen) mit der Taste WXR (Wetterradar) im ND Display (links in Bild) eingeblendet werden. Der Range lässt sich ebenso verstellen wie die Auflösung. Fliegt man im Flusi mit Live-Wetter, sind die Störungen  auf dem Display farblich weit voraus einsehbar. Dabei wischt der Radarscann von links nach rechts und verblasst dabei mit Verzögerung. So wie echt eben, wie es sein muss.

PM stellt zudem  auch diverse 3D-Terrain-Datenkarten von einigen Flughäfen und deren Umgebung zum Download und etwas kniffliger Einbindung in den Flusi bereit.



Auf dem Bild das Overlay von der Umgebung von LSZH (Zürich-Switzerland): Das Flugzeug steht auf 046°. Die Ortskundigen erkennen links Rot eingefärbt die Gebirgszüge des Schwarzwaldes. Rechts Rot die Alpen in Richtung Ostschweiz bzw. Deutschland und Oesterreich. In der Bildmitte EDNY = D/Friedrichshafen am Bodensee. Die Karten sind aktiv, d.h. die Farben beziehen sich immer auf die momentane Höhe (altitude) des Flugzeuges. ROT = HINDERNIS, GRÜN = HINDERNISFREI. Steigt das Flugzeug, wechseln die Hindernisse von ROT zu GRÜN, im Sinkflug entsprechend umgekehrt. Dies ist vor allem sehr hilfreich bei Anflügen im gebirgigem Terrain.

Mehr geht fast nicht mehr in der virtuellen Fliegerei nach dem Motto 'AS REAL AS IT GET'...


Viel Osterarbeit und Schweissperlen im Fligtdeck HB-W266, die sich wirklich gelohnt haben. Wetterumbrüche und Anflüge im Gebirge könne von jetzt an bei mir keinen EMERGENCY mehr auslösen... HB-W266 ist technich gerüstet...

Als nächstes kommt... mehr verrate ich nicht. Also, bis bald -

Touchscreen-Monitor für Lower EICAS / CDU / RCDU

Über die teilweise verregneten Ostertage 2010 hatte ich endlich Zeit, den einige Tage zuvor gekauften - dem Sponsor W266 sei Dank - 21,5'' Widescreen TFT Touchscreen Monitor Typ Q22 einzubauen. Dazu musste ich die Konsole auf das neue Mass des TFT leicht angepasst werden. Weiter wurde das etwas sperrige TFT-Monitorgehäuse entfernt und die 'Innereien' wieder zu einer einbaufähigen 'Frameless-Einheit' montiert. Mit einem Alurahmen wurde die Einheit als solche eingefasst.






















In der Bildmitte der neue Touchscreen TFT mit der PIC-CDU links, der FO-CDU rechts sowie der Instruktorstation in der Mitte. Alle Produkte sind von Project Magenta. Tolle Sache.
Sämtliche Flusi-Eingaben können nun bequem mittels 'Fingertip' getätigt werden. Die lästige Mausklickerei mit dem Pfeil auf die Eingabestasten sind endlich vorbei! Der TFT reagiert unmittelbar und sehr präzise. So macht das 'abfüttern' der CDU bei der Flugplanung und 'en route' doppelt Spass.  Ich kann diese Lösung allen Flusifans nur empfehlen, welche aus finanziellen Gründen (noch) keine entsprechende Hardware vermögen. Bei Gelegenheit werde ich ein Demo-Video erstellen und im Blog einstellen.

Natürlich können sämtliche anderen Programme auf dem Bildschirm per Finger gesteuert werden, vom Booten bis zum Shutdown des PC's.

Sonntag, 14. März 2010

Cockpitshell Part I

Über das Wochenende habe ich endlich den 1.Teil der Cockpitüberdachung in Angriff genommen. Erstellt wurden die beiden Frontfenster, sowie die beiden ersten Seitenfenster links und rechts. Die Masse stammen aus dem Internet http://www.737ng.co.uk/. Ohne diese ginge nichts. Die Krux an der Sache ist jedoch, dass sämtliche Säulen und Querträger die verschiedensten Winkel und Schrägen aufweisen. Also nichts ist im rechten Winkel, alles Mass- und Handarbeit. Als Baumaterialen dienten gehobelte Doppel- und Einfachdachlatten, dazu Torx-Schrauben und Winkeleisen für die Verankerung am Boden und an der Seite des MIP. Das Resultat nach gut 10 Stunden Schreinerarbeit kann sich sehen lassen. Alle Masse stimmen praktisch auf den Millimeter gemäss Planvorgabe. Die Holzkonstruktion wird später eingekleidet und entsprechend bemalt.

















Stütze Seitenfenster - Verankerung rechts auf Bodenplatte


 


Freitag, 26. Februar 2010

Von Zürich nach Genf

Feintuning am PC. Nun läuft der Intel Core i7 auf 4.2GHz. Eine Intel SSD mit 160GB hat die 10k HDD abgelöst. Mit hohen Einstellungen läuft der FSX nun mit ca. 40-190 FPS (1920X1080p).

Und hier noch ein Video:

Montag, 18. Januar 2010

Bodyshaker - Fasten your seat belt..!!!

Mit der Inbetriebnahme von zwei sogenannten 'Bodyshaker' (Bassresonanzkörper) habe ich meinem Flightdeck Leben in der dritten Dimension eingehaucht. Flugspezifische Geräusche und Vibrationen, wie z.B. Rollen, Gearup- und Geardown, Flaps- und Spoilersettings werden nun durch mechanisches Rütteln und Vibrieren auf die beiden Flugzeugsitze übertragen. Dadurch wird das virtuelle Flugfeeling noch um eine Stufe realistischer. Eine Steigerung wäre nur noch eine Fullmotion-Plattform. Aber schön der Reihe nach:

Über ein Kleininserat habe ich einen Verstärker der Marke YAMAHA DSP A2070 mit 500 Watt Ausgangsleistung besorgt, genug um eine Turnhalle zu heizen. Das Ungetüm bringt stolze 23 Kilogramm auf die Wage.



Am Bassausgang habe ich je einen Bodyshaker Made by Rockwood, 300 Watt 4 Ω, 22-55Hz, 1,25kg schwer angeschlossen:


Je ein solcher Shaker wurde unter dem PIC und FO Sitz fest verschraubt und an den Bassausgang an der YAMAHA-Endstufe angeschlossen:













 
 
 
 
 
 
 
 
 
Die tiefen Töne werden im Shaker durch ein starkes Magnet in Schwingungen umgewandelt. Diese erzeugen - je nach Soundfile - die gewünschten Rüttel- und Vibrationseffekte auf den beiden Sitzen. Von nun an gilt für die Crew der HB-W266 .... Please, fasten your seat belt...
 
Der benötige Sound kommt von PM Sound (Project Magenta). Das Programm läuft auf eines separatem PC im Netzwerkverbund mit den anderen PC's. Im PM Soundkonfigurator wurden nur jene Files aktiviert, welche auf die Bodyshaker übertragen werden sollen (Gear, Rollbump, Flaps, Speedbrakes, Touchdown etc.). Alles andere wurde deaktiviert. Es können sogar die Rüttelbewegungen, welche beim Durchfliegen von meteorologischen Einflüssen entstehen, wie zB Turbulenzen,  simuliert werden. Dies geschieht via Programmierung der FSUIPC-Offsets in Verknüpfung mit dem dafür vorgesehenen Soundfile. Nichts scheint unmöglich zu sein nach dem Motto: Geht nicht, gibt's nicht. Experimentieren ist angesagt.

Dienstag, 5. Januar 2010

Installation YOKE und RUDDER Copilot


Heute erfolgte die Installation der Steuereinheiten auf der COPILOT Seite. Dies analog der bereits vorhandenen Einheit auf der PIC Seite. Verwendet wurde je eine YOKE- sowie eine RUDDER-Einheit der Marke SAITEK. Die Steuerhorneinheit (YOKE) wurde auf ein 70cm Stahlrohr montiert. Das Stahlrohr wurde als Tischbein im Baumarkt gekauft. Die Pedalen (RUDER) wurden auf ein separates Bodenbrett geschraubt, welches am Boden verschiebbar ist und so der Beinlänge der jeweiligen Cockpitcrew angepasst werden kann.




Die beiden Lenkeinheiten wurden über FSUIPC synchron programmiert und laufen entsprechend parallel. Somit könne sowohl der PIC wie auch der FO (First Officer = Copilot) direkt in das Geschehnis eingreifen und die Steuerung des Flugzeuges direkt und ohne Umschaltung übernehmen.
Zu einem späteren Zeitpunkt ist der Bau einer original Doppel-Steuereinheit geplant. Die vorhandene Kompromisslösung mit den SAITEK-Einheiten lässt aber in Bezug auf die Steuerung der B737 keine Wünsche offen. Lediglich behindert die YOKE-Steuereinheit ein wenig die Sicht auf das dahinter liegenden PM-Instrument.


Die beiden Lenksäulen und Rudereinheiten sind nach 4 Stunden Arbeit montiert, konfiguriert und nunmehr betriebsbereit.

Mittwoch, 30. Dezember 2009

Boeing 737 Clock Marke Eigenbau

Der links abgebildete Digitalwecker aus dem Supermarkt im Ausverkauf dient als 'Organspender' zur Fertigstellung der bereits vorhandenen B737 Clock-Abdeckung (rechts die Copilot Version). Die quadratische Digitalanzeige auf dem Wecker entspricht in der Grösse in etwa dem Anzeigefeld der Clock-Abdeckung (Parts von 'Opencockpits') und wird hinter dieser angebracht.




















Dazu muss der Wecker total auseinandergenommen und wie folgt modifiziert werden:
- Überbrückung für Dauerbeleuchtung (Der Wecker ist mit einem Bewegungssensor ausgestattet, welcher sich nach 5 Sekunden automatisch abschaltet).
- Einbau eines externen Schalters Ein-/Aus (wird dann vorne auf der Abdeckung angebracht).



















Die vier internen LED und das Display wurden mit je einem Litzenkabel (blau) direkt an die 1.5 Volt Stromversorgung auf der Platine verlötet. Dadurch wurde der Bewegungssensor ausgeschaltet, bzw. die Uhr auf  'Dauerbetrieb' umgeschaltet.


Damit der B737 Chronometer von vorne auf der Blende ein- und ausgeschaltet werden kann, wurde die Stromspeisung unterbrochen und ein externer Druckschalter (Provisorium) an einem Verlängerungskabel zwischengeschaltet.


Alles wurde zusammengeschraubt und im MIP von hinten auf die Clock-Abdeckung montiert. Das Endprodukt sieht dann im Dunkeln von vorne so aus:


Die Lichtstärke und Farbe der Hintergrundbeleuchtung muss noch optimiert werden (evtl. mit zusätzlichen separaten LED's). Die CHF 3.50 (!) für den Billigwecker sind zusammen mit dem 2-stündigen Aufwand zur Modfikation gut investiertes Geld und Zeit. Die Clock auf der PIC Seite wird auf die gleiche Art und Weise ausgerüstet.