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Sonntag, 22. März 2015

FMS/CDU Hardware-Einbau / FLYENGRAVITY

Bis anhin hatte ich die beiden CDU (Control Disply Unit) mit der Software Project Magenta (PM) auf dem Touch-Screen Bildschirm auf der Lower-EICAS-Box abgebildet gehabt. Nun habe ich diese wichtige Komponete durch zwei Hardware FMS/CDU von FLYENGRAVITY ersetzt. Die Geräte entsprechen in Funktion und Masse dem Original.
 
Was ist ein FMS/CDU  
Ein Flug-Management-System (FMS) mit integrierter Bildschirmanzeige (CDU) ist ein wesentlicher Bestandteil eines modernen Passagierflugzeugens. Eine FMS ist ein spezialisiertes Computersystem, welches automatisiert eine Vielzahl von Aufgaben des Piloten während des Fluges übernimmt. Eine primäre Funktion des Flight Management dient der Erstellung und Speicherung des Flugplanes sowie der Eingabe weiterer flugrelevanter Parameter wie Load/Fuel/Weather etc.. Das FMS sendet den Flugplan für die Anzeige zum Navigation Display (ND) oder Multifunktions-Display (MFD). Das FMS, ausgerüstet mit verschiedenen Sensoren (GPS und INS) zur Bestimmung der Position, 'führt' dann das Flugzeug entlang des Flugplanes vom Start bis zur Landung. Die Eingaben erfolgt im Cockpit auf der CDU über Nummerische-Tasten. Die Daten/Werte werden auf einem Bildschirm dargestellt.
 
Die beiden FMC/CDU von FLYENGRAVITY: Die Geräte verfügen über einen 12Volt Netzstecker zur Stromversorgung, sowie über einen USB Anschluss für den Datenaustausch. Die Einheiten sind hintergrundbeleuchtet und dimmbar. Das Gehäuse ist aus massivem Kunststoff und sehr schön verarbeitet. Der Tastendruck fühlt sich recht gut an und vermittelt ein sicheres Gefühl durch ein Klickgeräusch.  

Die beiden FMC/CDU im Vordergrund beim ersten Probelauf und der Inbetriebnahme. Im Hintergrund auf der Lower-EICAS-Box die beiden FMC/CDU von PM auf dem Touch-Screen Bildschirm. Die Software von PM zur Steuerung der FMC/CDU steuern auch die neuen Hardware-Komponenten von FLYENGRAVITY. Dazu müssen die Geräte im System 'angemeldet' werden:  
Im Gerätemanager werden die beiden FMC/CDU unter Anschlüsse (COM & LPT) problemlos erkannt. Hier COM3 und COM4 für die beiden Einheiten für den PIC sowie für den FO.  
In der jeweiligen CDU.ini von PM muss dann nur der entsprechende COM-Port der Hardware eingetragen werden. Hier auf dem Bild unter EngravityComm = 3 (also den Com-Port 3, wie oben beschrieben). Das war es dann auch schon mit der Konfiguration! War in 2 Minuten erledigt. Ein grosser Vorteil der Geräte von FLYENGRAVITY ist wirklich die einfache Einbindung ins System im Zusammenspiel mit der Software von Project Magenta.
Zu Testzwecken habe ich die beiden FMC/CDU vorerst direkt über dem Touchscreen montiert. Dazu habe ich aus 8mm MDF eine Schablone gefertigt. Links und rechts die Rechtecke zur Aufnahme der beiden FMC/CDU. Der Rahmen wird direkt auf den Touch-Monitor montiert. Unter dem Rahmen und der FMC/CDU laufen also alle Programme auf dem selben PC wie bis anhin weiter. Später werden die beiden Geräte in die Lower-EICAS-Box eingelassen und in der Mitte mit einem 12' Bildschirm ausgestattet.
Hier auf dem Bild in der Mitte die beiden FMS/CDU in Betrieb. Dazwischen etwas vertieft der Monitor.
Den sichtbaren Streifen unten auf den Monitor habe ich mit einer schwarzen Schablone abgedeckt.
 
FMC/CDU mit dimmbarer Hintergrundbeleuchtung und s/w LED-Bildschirm. Die Ziffern auf dem Display sind nach meinem Geschmack etwas klein geraten, aber dennoch schar dargestellt und gut ablesbar. Der Bildschirmkontrast lässt sich via separatem Menü via Tasten individuell anpassen.
 
Mit der neuen Hardware macht nun die Routenplanung sowie das Handling des Flugzeugs noch mehr Spass!
 
Bis zum nächsten Mal... Grüsse aus LSZH - Thomas  

Samstag, 28. Februar 2015

Steering Tiller

Der 'Steering Tiller', oder nur 'Tiller' genannt wirkt auf das Bugfahrwerk und dient dem PIC zum Steuern der Maschine auf dem Boden. Mit zunehmender Geschwindigkeit am Boden nimmt die Steuererwirkung des Tillers ab, bzw. die Wirkung des Seitenleitwerks nimmt zu. Die 'Steuerkraft' geht also sozusagen fliessend vom Bugfahrwerk in das Seitenleitwerk über.
Als Produkt habe ich den B737-Tiller der Firma SIMPARTS aus Stuttgart gewählt. Solide Ausführung auf der ganzen Linie. Angeschlossen wird der Tiller via Poti auf eine BU0836X Controllerkarte, konfiguriert über FSUIPC.




















Tiller inkl. Mechanik in solider Metallausführung




















Ausschnitt für den Tiller-Einbau. Rechts der gekennzeichnete Ausschnitt für die Mechanik




















Verdrahtung des Poti mit 3 Phasen Litzenkabel: Dazu habe ich das Litzenkabel durch eine gebohrte Öffnung auf die Rückseite des Mechanikgehäuses geführt. So bleiben die Lötstellen am Poti auf Zug geschützt und das Kabel kann hintenheraus weggeführt werden.

























Tillergehäuse von hinten mit Lüsterklemmen-Anschluss




















Anschluss an der LeoBodnar BU0836 Controllerkarte. Dabei wurde die RX-Achse aktiviert.




















Die einfache Kalibrierung erfolgte innerhalb FSUIPC - Steering Tiller.




















Der fertig montierte Steering-Tiller inkl. DECAL Left/Center/Right. Das Steuerrad wird durch einen Federzug beim Loslassen jeweils automatisch in die Mitte (Center) zentriert.

Samstag, 6. Dezember 2014

- VERKAUFT - Zu verkaufen: 1 non mot. TQ B737, SPR, USB, FSUIPC / CHF 1250.--

Ich verkaufe meinen non mot. B737 Throttle Quadrant, SPR (REVOLUTION SIMPRODUCTS), Version 3++ (Fullmetall/Alu), gekauft 2011, konfigurierbar über FSUIPC reg. Version (2 x Thrust Lever, Reverse, Flaps, Speedbrakes, TOGO, A/T, 2 x Cutoffs, Bell cutoff, Parking Brakes), 12 Volt LED Hintergrundbeleuchtung dimmbar,  USB-Anschluss, läuft einwandfrei, gepflegt, keine Mängel, keine Garantie. Muss in Buchs ZH nähe Zürich abgeholt werden. Der TQ stand seit 2011 in meinem HC im Einsatz. Viele Fotos und Videos mit TQ im Einsatz unter http://b737home.blogspot.ch. Wäre das nicht das perfekte Weihnachtsgeschenk für dich? Interessenten melden sich bitte direkt per Mail an t.wanner@hispeed.ch. Fotos werden gerne auf Anfrage per Mail zugestellt. VP CHF 1250.--
Beste Grüsse aus LSZH - Thomas Wanner




Sonntag, 9. November 2014

Finishing new TQ from CFY

Über das Wochenende hatte ich Gelegenheit, den neuen TQ optisch und funktionell noch den Feinschliff zu verpassen:



















NEU: Unten rechts die zwei roten GUARDs (aufklappbare Schutzkappen) beim STAB TRIM, je eine ´rote Nadel´ beim TRIM INDICATOR (oben links) sowie das BOEING 737-. Alu-Emblem oberhalb der PARKING BRAKE. Die dimmbare Hintergrundbeleuchtung funktioniert ebenso einwandfrei, wie der gesamte TQ.



















NEU: In der Mitte zwischen den beiden Levers 1 & 2 das rote Alu-Schild INCREASE THRUST mit Pfeil nach vorne sowie die Markierung mit dem schwarzen Dreieck auf weissem Grund an der SPEED BRAKE unten.
Der TQ bei Tageslicht. Saubere Verarbeitung bis ins Detail.

Dienstag, 4. November 2014

Neuer mot. TQ von COCKPITFORYOU

 
Das Warten hat sich gelohnt...! Einige Wochen nach erfolgter Bestellung wurde mir der neue motorisierte TQ der Firma COCKPITFORYOU (CFY) fristgerecht geliefert. Und zwar nicht durch irgendeine Speditionsfirma, sondern persönlich durch den Firmeninhaber Torsten Müller aus Berlin.
 
Mein Kaufentscheid für CFY kam spontan nach einem Vergleich der am Markt angebotenen mot. TQ's. Da wird ein modernen full mot. TQ für unter 2000.-- Euros angeboten. Eigentlich ein Ding des Unmöglichen im Preisvergleich zur Konkurrenz. Ich suchte lange nach einem 'Haken', fand aber keinen solchen! Deshalb habe ich mich für den 'Newcomer aus Berlin' entschieden. Ein pfiffiger Entwickler mit schlanken Herstellungsstrukturen, der sich einen Platz in der Cockpit-Part-Szene sucht und mittlerweilen wohl auch gefunden hat.
 
Ich wurde vom Produkt und vom Hersteller nicht enttäuscht! Der TQ erfüllt alle meine Erwartungen auf der ganzen Linie. Der TQ ist absolut Klasse gefertigt. Tolle Optik mit stabilen  Komponenten / Hebeln, meist aus Vollalu gefräst. Auch ein erster Blick ins Innenleben überzeugt. Massives Stahlchassis mit sauber verarbeiteter und passgenauer Mechanik. Die komplexe Verkabelung wirkt aufgeräumt und übersichtlich. Schätzungsweise wiegt der TQ dann auch gegen die 25 Kilogramm. Also kein Plastikramsch oder dergleichen. Alles hochwertige Komponenten vom Feinsten.
 
Am TQ sind folgende Teile voll motorisiert: Thrust-Lever; Speed-Brake; Flight-Detend; Parking Brake Retract; Adjustable Trim Wheels und Trim Indicators. Die Lever, Speed-Brake und Trimmräder werden durch kraftvolle 12Volt DC-Motoren angetrieben. 
 
Unterer TQ Teil mit CUT OFF 1 & 2, STAB TRIM Unit und HORN CUTOUT, allesamt funktionell.
 
Die beiden Thrust-Levers sowie die SPD BRK werde durch kraftvolle 12 Volt DC-Motoren angesteuert. Dadurch laufen die Hebel absolut smooth und ohne Ruckler.















Die Trimmräder sind mit einer Stahlachse verbunden und werden ebenfalls durch einen DC-Motor über ein Antriebsband bewegt. Die Räder bewegen sich je nach Trimmung von sanft bis schwungvoll wie in der Realität.
















An der TQ Rückseite kann die Hintergrundbeleuchtung mit einem Drehschalter (oben rechts) vorjustiert werden. Die Hauptspeisung des TQ (5 + 12 Volt) erfolgt praktischerweise über einen Stecker, welcher bequem an einem PC-Netzteil eingesteckt werden kann. Weiter ein Kabel für die 12 V Hintergrundbeleuchtung (Litzenkabel schwarz/rot) sowie 2 USB-Stecker zur Inbetriebnahme der verbauten SIOC-Platine, bzw. der BU0836X 12-Bit Joystick Card.

Betrieben wird der mot. TQ von CFY mit SIOC. Torsten hat mir das SIOC-Script auf meinen SIM vor Ort massgeschneidert angepasst. Dann hab ich den SIM gestartet und WOW... der TQ arbeitete auf Anhieb! Dann ging es sogleich auch 'ab in die Luft' für erste Testflüge... Rauf und runter, immer wieder... Der TQ leistete Schwerarbeit und nahm mir dabei eine Menge Arbeit ab...

In meinem nächsten Beitrag werde ich ein Video einstelle nach dem Motto: Bilder sagen mir als tausend Worte...

Mein spezieller Dank geht an dieser Stellen nochmals an Torsten Müller aus Berlin für seinen Support!

Merci Torsten and welcome back...

Freitag, 12. September 2014

GLARE-SHIELD mit SIXPACK ANNUCIATOR

In den letzten Tagen habe ich beide Glare-Shields überarbeitet. Die beiden Sixpack Annuciator wurden neu verkabelt.

































Die Lötarbeiten konnten teilweise im Freien bei Tageslicht durchgeführt werden, also für einmal nicht im Hangar selber... 
















Hergestellt wurden die beiden kompletten Kabelstränge mit je 6 gelben 2.5V LED.'s. Die sechs schwarzen 'Common Pole-Phasen' wurden am Ende des Stranges zusammengefasst. Die Kabelstränge werden dann am CPFlight Board angeschlossen.
















Aber auch hinter dem Glare-Shield (hier an der FO-Seite) gab es einiges zu tun... Feinarbeit auf engstem Raum. Da braucht es Geduld und eine ruhige Hand.
















Montagearbeiten von hinten am Glare-Shield: Links die 6 LED's, welche durch einen festen Schaumstoff als Arretierung von hinten durch die Blende geführt werden. Mit einem 5mm Holzbohrer wurden von vorne die sechs Löcher gebohrt. Die LED's können so von hinten durchgesteckt werden und halten von alleine. Praktisch zum Auswechseln: Einfach LED von hinten rausziehen und allenfalls ersetzen.
















Anschlüsse am CPFlight Board: Jede LED und jeder Schalter haben einen separaten Anschluss...
















Von vorne die beleuchte Sixpack-Einheit (rechts) mit den beiden Master-Caution und dem Fire-Warning Tastschalter (links). Die Sixpack-Einheit stammt von OPENCOCKPITS. Die beiden Tastschalter von RAVI mit entsprechenden gravierten Inlets.
















Im Original  können die aktuellen Warnungen durch draufdrücken auf das Sixpack wieder angezeigt werden. Das geht jedoch bei meiner Sixpack-Hardware nicht. Deshalb habe ich für diese Funktion  einen RECAL-Button auf dem Glare-Shield montiert. Hier im Bild der rote Drücktaster oben rechts im Bild. Links unten ebenfalls ein roter Tastschalter, mit welchem direkt via Teamspeak (Whisper) bei Onlineflügen mit einem Kollegen kommuniziert werden kann. Praktische Absprache 'von Pilot zu Pilot' können so im laufenden Onlinebetrieb gehalten werden, ohne dass die gesamte Community zuhören kann. Den Whisper-Button habe ich mit einer dimmbaren LED beleuchtet, damit er auch bei Dunkelheit leicht gefunden werden kann.






























Übersichten Glare-Shield und MIP PIC-Seite

Freitag, 15. August 2014

Neue GRAKA ASUS GTX-780 DirectCU II OC 3GB / Wichtigkeit der Shader

Das grosse PLUS von P3D besteht ja unter anderem darin, dass die CPU quasi 'Rohdaten' zur Verarbeitung an die GPU (GRAKA) liefert. Das hat zur Folge, dass die GRAKA stark gefordert und  Leistung gefordert wird. Meine bisherige GRAKA ASUS GTX-760DirectCU II OC mit 'nur' 2GB RAM und 1152 Shader war dafür untermotorisiert, betreibe ich meinen SIM doch mit 2 HD-Beamer mit einer Gesamtauflösung von 3840x1080p. Das sind immerhin 4'147'200 Bildpunkte, die von der CPU und GPU 'pro Bild' verarbeitet werden müssen. Bei einer Framerate (FPS) von 30 sind das hochgerechnet 124'416'000 Berechnungen (Bildpunkte) pro Sekunde! Jedes einzelne Pixel muss also berechnet und auf den Bildschirm platziert werden.

Eine immense Rechenleistung, die eben meine betagte 760er nicht mehr gewachsen war. Sobald die Schattendarstellungen aktiviert wurden, ging die Rechenleistung in die Knie. Zudem sind 2GB RAM für so eine hohe Auflösung def. zu wenig. Bei komplexen Scenery-Situationen waren die GPU RAM gemäss GPU-Z mit 99% jeweils voll ausgelastet. Eine neue GRAKA mit mehr Leistung und vor allem mit mehr Shader-Einheiten war gefragt.

Diese Anforderungen erfüllt meine neue GRAKA ASUS GTX-780 DirectCU II 3GB mit nunmehr 2304 Shader im Vergleich mit 1152 Shader der GTX-760er. Durch die Verdoppelung der zur Verfügung stehenden Shader meistert die GRAKA nun die gesetzten Wolkeneinstellungen mühelos.

Fazit: Je mehr Shader, desto mehr GRAKA Rechenleistung, desto höhere Einstellungen können im P3D gefahren werden. Die Taktfrequenz der GRAKA spielt dabei eine eher untergeordnete Rolle.   


ASUS GTX-780 DirectCU II OC 3 GB


Kurzer Rundflug mit Start und Landung in LGKR (Korfu/Griechenland)

Nachstehend einige technische Erklärungen mit Bezug auf die Aufgaben der Shader in der GRAKA, welche mich zum Kaufentscheid geführt haben (Auszug aus WIKIPEDIA) 

Hardware-Shader

Hardware-Shader (auch Shadereinheiten, Shader Units) sind kleine Recheneinheiten in aktuellen Grafikchips. Shader können zur Erzeugung von 3D-Effekten programmiert werden. Während Fragment-Shader die Fragmente verändern und somit letztendlich die resultierende Pixelfarbe berechnen können, dienen Vertex-Shader geometrischen Berechnungen und dynamischen Veränderungen von Objekten. Ab DirectX 10 bzw. OpenGL 3.2 ist als dritter Shader-Typ der Geometry-Shader hinzugekommen, der die vom Vertex-Shader ausgegebenen Polygondaten erhält und diese noch weit flexibler bearbeiten kann, sogar weitere Geometrie zur Szene hinzufügen kann. Mit DirectX 11 bzw. OpenGL 4.0 ist der Tessellation Shader hinzugekommen, der die Geometrie zwischen dem Vertex und dem Geometry Shader verfeinern kann.

Verarbeitungskette
  • CPU sendet Steuerbefehle und Geometrie-Daten an die Grafikkarte.
  • Im Vertex-Shader werden die Eckpunkte der Geometrie transformiert.
  • Im Tessellation-Shader können die Primitive (z.B. Dreiecke) weiter unterteilt werden.
  • Ist ein Geometry-Shader auf dem Grafikchip vorhanden und aktiv, durchlaufen die Geometriedaten nun diesen, hierbei werden weitere Veränderungen an der Szene vorgenommen.
  • Nun wird das Primitiv rasterisiert, wobei einzelne Fragmente erstellt werden. Die nur pro Eckpunkt (Vertex) vorliegende Informationen werden hierbei über die Dreiecksfläche interpoliert.
  • Im Fragment-Shader gibt es arithmetische Rechenwerke (Shader Units) und Textur-Einheiten (Texture Mapping Units, TMUs).
  • Nachdem die Fragmentberechnung abgeschlossen ist, wird der Test auf Sichtbarkeit (Z-Test) ausgeführt. Bei Sichtbarkeit findet ein Schreibvorgang in den Framebuffer statt. Dieser Schritt kann unter bestimmten Umständen bereits direkt nach der Rasterisierung vorgenommen werden (Early Z-Test).

Montag, 4. August 2014

Cockpit-Lüftung Teil II

Die Fans sind im Cockpit montiert und betriebsbereit. Gerade noch rechtzeitig zur Sommerzeit!
















Lüfter auf der PIC Seite von hinten gesehen: Links der Kippschalter on/off.
Weiss die schwenkbare Klappe zur Steuerung der Luftzirkulation, hier in geöffnetem Zustand.
















Detailaufnahme mit dem 12-Volt PC-Lüfter im Hintergrund.
















Die Lüftungseinheit von oben gesehen: Der Ventilator wurde nur mit Klebband befestigt. Links die 12-Volt Zuleitung ab einem externen PC-Netzteil, welches ich ausschliesslich für die Stromversorgung des Cockpits verwende.

Kosten für die beiden Lüfter: Zwei PC-Ventilatoren zum Nulltarif vom Abbruch, dazu zwei on/off Kipp-Schalter sowie Kabel für zusammen max. 5.-- CHF. Das war's.... Funktioniert und verleiht der Cockpitbesatzung von nun an einen cooooooooolen Kopf in heiklen Situationen... 

Samstag, 26. Juli 2014

Cockpit-Lüftung Teil I

Als kleine Schlechtwetterarbeit habe ich heute zwei Lüfter für die Frischluftzufuhr im Cockpit gebastelt. Aus Baumaterialien dienen MDF-Platten, ein Kippschalter zum Ein- und Ausschalten des 12-Volt PC-Lüfters sowie Kleinmaterial und etwas RAL 7011 Farbe.
 
Die Lüfterheinheit von unten im Rohbau; noch nicht viel zu erkennen..


Und nun montiert von oben...
Hier die fertige Einheit, bereit zum Einbau: Hier die obere Lüftungseinheit mit dem geöffneten Luftfenster. Dieses kann stufenlos nach links bis zum Anschlag geschoben und wieder geschlossen werden. Rechts der Kippschalter zum Ein- und Ausschalten des Lüfters. Darunter der 12-Volt PC-Lüfter. Die beiden Einheiten werden wie im richtigen Cockpit im hinteren Teil je über dem PIC und FO an der Decke montiert. Von ausser wird dann frische Luft angesogen und durch das Cockpitdach in die Lüftungseinheit geblasen.
Später zapfe ich am mobilen Kühlgerät im SIM-Raum mit je einem biegsamen 'Staubsaugerschlauch' kalte Luft ab und führe diese dann von oben an die beiden Ansaugbereiche der Lüfter...
Der Sommer kann kommen... Teil II mit dem Einbau in der Cockpitdecke folgt...  
Ich wünsche allen sonnige Tage - Beste Grüsse aus Zürich - Thomas

Sonntag, 13. April 2014

Keybord Halterung

Wer kennt das nicht in seinem HC: Alle Hände haben was zu tun... Ablagefläche im HC ist Mangelware. Alles hat seinen Platz und ist geordnet, damit ein sicherer Flugbetrieb gewährleistet werden kann. Und dann noch mein altes und geliebtes G15 Logitech-Keyboard, auf welches ich halt doch nicht ganz verzichten kann. Dieses hatte ich dann halt zuweilen auf meine Schoss genommen. Von dort aus ist es nicht selten weggerutscht und mit lautem Geschäpper irgendwo auf dem Cockpitboden aufgeschlagen. 
 
Nun habe ich aus Holz eine mobile Keyboard-Befestigungsvorrichtung für an den linken Fensterrahmen konstruiert, welche ich mit einem Handgriff montieren und entfernen kann:  
Oben die grau gestrichene Auflagefläche mit den beiden nach oben abstehenden Arretierungsflächen. Unten aus Rohholz die Klemmkonstruktion, welche auf den linken 'Fenstersims' passt.
Die aufgesetzte Ablagefläche auf dem linken 'Fenstersims'. Durch die Konstruktion hält die Unterlage rutschfest und ist in 2 Sekunden 'montiert'.  Ohne Schrauben und dergleichen!
Hier auf dem Bild das aufgesetzte G15 Keyboard. Die beiden Aussparungen links und rechts oben auf dem Keyboard passen genau in die beiden grauen Arretierungsflächen. Das Board sitzt so fest auf der Unterlage. Das Board lässt sich nun auch ganz leicht nach oben wegnehmen, falls es zwischendurch wieder einmal auf meine Schoss will...